Maskenpflicht – Maskenball – Masken

Ab heute verändert sich das Aussehen in unsrem Land. Wir tragen sichtbare Masken. In allen Farben, Formen und Designs.

Masken die schützen sollen oder nicht. Doch hinter Masken kann man sich verstecken. Das ist eine alte Geschichte in der Menschheitsgeschichte.

Adam und Eva verstecken sich vor Gott, weil sie sich schämten. Wir verstecken uns auch, weil wir uns schämen. Angst haben jemand könnte sehen, wie wir wirklich sind. In unserer Bedürftigkeit, in unserer Ohnmacht, in unserem Nicht selber machen können.

Masken verdecken das Eigentliche und zeigen was Scheinbares. Wie werden wir uns begegnen, wenn alle sich hinter Masken verstecken müssen? Finden wir einen Weg der offenen Begegnung, trotz der Maskenpflicht? Wenn man nicht mein Lächeln sehen kann, so doch in meiner Stimme hören. Wenn man mein fröhliches Gesicht nicht sehen kann, so will ich doch mit offenen Augen und einem liebevollen Blick mein Gegenüber ansehen.

Mensch, bin ich froh, dass Gott keine Masken trägt, sondern dass er mich mit seinem freundlichen Blick leitet, der offen ist.
Dass er mir sein ganzes Gesicht zuwendet und es über mir strahlen lässt.

Und so heißt es im Aaronitischen Segen: Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.

So offen wie Gott Vater mir in Jesus begegnet, so offen will ich – trotz Maskenpflicht – mir und anderen begegnen. Ich wünsche dir gute, offene und ehrliche Begegnungen in dieser Zeit. Mit dir, mit deinem Nächsten und mit Gott.

Credits
Bild von Hank Williams auf Pixabay

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