Kommet ihr…

Kommet ihr Hirten, ihr Männer und Fraun.
Kommet das liebliche Kindlein zu schaun.
Christus der Herr ist heute geboren.
Den Gott zum Heiland uns hat erkoren.
Ehre sei Gott.

Carl Riedel

Heute Morgen bekam ich von einem Freund aus Jerusalem ein Bild geschickt, das er gemalt hat.
Darauf ist ein Hirte zu sehen mit seinen Schafen. Uri, so heißt der Künstler hat es für Rahel gemalt, die Tochter von Laban aus dem Alten Testament. Die Stelle, wo Jakob sie am Brunnen trifft, sich in sie verliebt und später dann geheiratet wird.

Doch bei dem Bild vom Hirten fiel mir das genannte Lied ein. Wohl noch etwas früh, aber einladend.

Dieses Kommet ihr… ist die Einladung zu kommen, zu ihm dem Kind in der Grippe, dem Mann am Kreuz, dem Vater allen Trostes.

Kommet zu ihm, denn er wartet auf dich und hat immer einen Platz für dich frei. Keine Abstandsregeln müssen eingehalten werden, wenn wir an das Herz des Vaters uns schmiegen.
Keine Maske muss getragen werden, wenn wir unserer Liebeserklärung Jesus zusagen.

Und auch umgekehrt ist er, der allmächtige Gott uns ganz nah, nimmt sich unser an und tröstet uns, ermutigt uns und gibt uns das was wir grade sehr brauchen. Eine innige Begegnung von Herz zu Herz.

Kommet ihr Menschen, die ihr euch fremd geworden seid.
Kommet ihr Männer und Frauen, die ihr euch verloren habt.
Kommet ihr Kinder und Enkel, die ihr euch nicht mehr traut zu kommen.
Kommet ihr Kleinen und Großen, die ihr stehen geblieben seid.
Kommet ihr Verzagten und Traurigen, die hier Liebe nötig habt.
Kommet ihr Starken und Schwachen, die ihr dem Leben begegnen sollt.
Kommet ihr….

Thomas K. Meister

Photo by joseph d’mello on Unsplash

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