Hosianna

Meine Schwägerin hat mir ein sehr schönes Video geschickt von verschiedenen Musikern, die zusammen ein Lied singen und musizieren: Hosianna in der Höhe.

Flott und schmissig kommt es bei mir an. Es ist gewaltig wie ein und dasselbe Lied in unterschiedlichen Sprachen so einheitlich klingt Grandios. Aber was heißt denn Hosianna?

Es ist ein griechisches Wort, aus dem hebräischen übersetzt und meint „Hilf doch Herr“. Ursprünglich wurde es in Psalm 118, 25 verwendet und dort heißt es:

„O Herr hilf! O Herr lass wohlgelingen!“

Ein Ausruf, ein Hilferuf, ein Eingeständnis ans eigene Nicht machen können.
Ein Ruf, der nicht leer verhallt, sondern der auf offene Ohren trifft. Denn mit dem Herrn ist der allmächtige Gott gemeint. Der seine Ohren offen hat für das Rufen seiner Kinder. Der sein Ohr am Mund seiner Kinder hat. Ihnen nicht jeden Wunsch von den Lippen abliest, dafür aber ihre Not zu Herzen nimmt.

Ein Gott, der ein Kümmerer ist, der sich um die Anliegen seiner Kinder kümmert, der sorgt und versorgt. Und der es gut werden lässt.

Ja, o Herr hilf, o Herr lass wohlgelingen oder anders gesagt: Herr hilf und mach es gut mit uns.

Hosianna, gelobt sei der da Kommt im Namen des Herrn. Bekannt aus der Einzugsgeschichte Jesu am Palmsonntag in Jerusalem. Da haben es die Leute vor lauter Freude in die Welt gerufen. Und heute?

Wir dürfen das Hosianna in der Höhe Gott zurufen und ihn bitten, einzugreifen und zu helfen.

Und ich bin überzeugt, der Herr hilft, zu seiner Zeit und nicht zu unserer. ER greift ein, so dass wir uns wundern werden. ER ist derjenige der alles in Händen hat und dem nichts entgleitet.

Hosianna – o Herr hilf! Herr lass wohlgelingen. Amen

Credits
Photo by Bohdan Pyryn on Unsplash

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