Enge – Weite

Du stellst meine Füße auf weiten Raum.

Psalm 31,9

Enge – Weite

Im Moment erleben wir alle eine Enge im Leben. Quarantäne, sozialer Abstand, Alleinsein. Kontaktsperre.

Da kann es eng werden im Herzen, im Denken, Fühlen, Erleben.
Da kann es so eng werden, dass man ausbrechen möchte.
Sich wünscht, dieser falsche Film würde aufhören.

Enge, unerträglich, aber sie bleibt. Und die Frage ist erlaubt, wie komme ich in eine Weite?
Wie kann ich mich frei fühlen, trotz der Krise, der Quarantäne?

Du – damit ist Gott gemeint – stellst meine Füße auf weiten Raum.

Raum einnehmen, trotz der äußerlichen Enge, das geht innerlich. In dem ich mir einen Raum, einen weiten Raum vorstelle, ihn in meinen Gedanken gestalte. Imaginiere, mit meiner Vorstellungskraft mir einen Raum schaffe, wo es meiner Seele gut gehen darf.

Gott möchte dir und dich in die Weite, in die Freiheit führen. Mitten in der Krise, mitten in dem Eingesperrt sein, in der Enge.

Er will deine Füße auf weiten Raum stellen. Du kannst es ausprobieren, wie es sich anfühlt, mit geschlossenen Beinen zu stehen und dann schulterreit zu stehen. Dabei die Arme auszubreiten und deinen Blick zum Himmel zu wenden.
Tief ein und ausatmen. Spüre, wie es sich in dir verändert, wie du in eine Weite kommst.

Diese Übung kann dir helfen deine Weite in dir zu finden.
Und dabei kann dir dieses Psalmwort helfen:

Du stellst meine Füße auf weiten Raum.

Psalm 31,9

Komm aus deiner Enge in die Weite die Gott dir schenken will.

Image by Peggy Choucair from Pixabay

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